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Johannes Heinrichs

1942

Johannes Heinrichs in Duisburg-Rheinhausen geboren

1962

Abitur in Rheinhausen

1962–1964

Noviziat der Gesellschaft Jesu (SJ)
(Ordensmitglied bis 1981)

1964–1967

Philosophiestudium an der Philosophischen Hochschule Pullach bei München (Abschluß mit Lizentiat)

1967–1970

Assistent an derselben Hochschule; Studien an der Universität München (Kant, Fichte, Schelling, Hegel sowie Sprachpsychologie)

1970

erste wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Synthese von Transzendentalphilosophie und Dialogik

1970–1971

Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Hegel-Studien am Hegel-Archiv in Bochum

Ende 1972

Promotion in Philosophie («summa cum laude») an der Universität Bonn über Hegels "Phänomenologie des Geistes". Referenten: Prof. Klaus Hartmann / Prof.. Gerhart Schmidt. Nebenfächer: Germanistik (Prof. Beda Allemann) und Theologie (Prof. Franz Böckle)

1973

Geffrub-Förderpreis der Freunde und Förderer der Universität Bonn für die Dissertation «Die Logik der 'Phänomenologie des Geistes» (erschienen 1974)

1972–1974

Studium an der Philosophisch-theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Abschluß mit theologischem Diplom («sehr gut»)

April 1975

Staatlich anerkannte Habilitation für Philosophie an derselben Fakultät («einstimmig») mit mehreren Publikationen

1974-1977

Lehrveranstaltungen zur Sozialphilosophie an derselben Hochschule, abwechselnd mit Forschungsstudien am Institut Catholique in Paris; zwei Buchpublikationen zur «Reflexions-Systemtheorie des Sozialen»

Ende 1977

Gesuch um Entlassung aus dem Jesuitenorden; Entbindung von den Lehrverpflichtungen in Frankfurt und Universitas Gregoriana in Rom

1978–1981

Rektor und Dozent an der Katholischen Akademie für Erwachsenenbildung «Die Wolfsburg» in Mülheim an der Ruhr; literarische Publikationen, Aufnahme in den Verband deutscher Schriftsteller (VS); Forschungsauftrag zur philosophischen Semiotik (Handlung-Sprache-Kunst-Mystik) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft; zwei Buchpublikationen zur Semiotik (Handlungstheorie und Sprachtheorie)

1981–1982

drei Semester Vertretung des Lehrstuhls für Kantforschung am Philosophischen Seminar A der Universität Bonn

Sept. 1981

endgültiger Austritt aus Jesuitenorden
und römisch-katholischer Kirche

1982–1983

Öffentlichkeitsarbeit für "Alternativen Katholizismus" mit Resonanz u. a. im «Spiegel» (Nr. 33/1982)

seit 1983

Lehraufträge für Philosophie an der Universität Bonn und Beginn freier schriftstellerischer Arbeit; zwei Bücher: Kants Kategorienlehre/Philosophie der Liebe

1987

Ökologischer Forschungsauftrag der Schweisfurth-Stiftung, München: «Was heißt naturgemäß?»

seit 1988

Am «Institut für Sozialökologie», Hennef: Publikations-, Vortrags- und Gutachtertätigkeit (Sozial- und Religionsphilosophie sowie psychoanalytische Kulturtheorie)

seit 1990

Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern und Mathematikern (Gotthart Günther-Schule und Peter Plichta-Kreis, Düsseldorf: «Das Primzahlkreuz»);
Studienreise in die Vereinigten Staaten

1991/1992

Gastvorlesungen an der Humboldt-Universität Berlin («Ökologische Sozialphilosophie»)

1992/1993

zwei Studienreisen nach Indien

1993–1995

Forschungsaufträge, u.a. von der Hans-Sauer-Stiftung, München («Kooperation mit der Evolution») sowie vom «Institut für Sozialökologie», Hennef

1996

Drucklegung des Buches «Ökologik», gefördert von der Schweisfurth-Stiftung, München. Verstärkte Vortragstätigkeit, u.a. mehrfach in Wien, Berlin, Bamberg, Wuppertal.– Aufsatzveröffentlichungen, u.a. «Language Theory for the Computer»

1997

Sozial- und kulturphilosophische Studien und Vorträge. Drucklegung des Buches «Sprung aus dem Teufelskreis. Logik des Sozialen und Natürliche Wirtschaftslehre»

Herbst 1998 bis
Frühjahr 2002

Abfassung eines Grundrisses philos. Kulturtheorie auf Anforderung der Abteilung «Kulturwissenschaften» der Donau-Universität Krems (Österreich).
Gutachten und Forschungsauftrag zur psychoanalytischen Kulturtheorie.
Stiftungsprofessur für Sozialökologie (Nachfolge R. Bahro) an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seitdem

 Freiberufliche Publizistik, Forschung, Beratung.

Nov. 2003

Erscheinen von “Revolution der Demokratie” und verstärkte Vortragsarbeit.

2004

Erscheinen der Bücher: “Das Geheimnis der Kategorien” und "Das Demokratiemanifest".
Vorträge in vielen Städten Deutschlands, in New York sowie vielbeachtete Vorträge an vier bulgarischen Universitäten sowie in Fernsehsendern Bulgariens, nach Erscheinen einer bulgarischen Übersetzung von "Revolution der Demokratie"

2005

Erscheinen der 2. Auflage von ”Sprung aus dem Teufelskreis” sowie der ”Logik des Sozialen”
Gründung von Netz Vier.de - Netzwerk für Viergliederung der Demokratie

   

 

 

 
     
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